Doppelt gemoppelt
Februar 11th, 2007 Nach der Wende hatte ich mich mühevoll zum Autoverkäufer hochgearbeitet. Ich konnte mit meinen Job zufrieden sein. Das Mutterhaus unseres Unternehmens war es auch. Recht schnell hatte ich mir angeeignet, was ein Autoverkäufer braucht und glänzte schon lange mit hervorragenden Verkaufsergebnissen. Ich hätte nie damit gerechnet, dass ausgerechnet so eine freche Göre meine Wege kreuzen und meine Erfolge infrage stellen konnte.
Freilich, die freche Göre trat bei mir erst mal als eine gepflegte junge Dame in Erscheinung. Ich hatte mitbekommen, dass sie mit dem Taxi vor dem Autohaus vorgefahren war. Wie elegant sie aus dem Wagen stieg, das ließ meinen kleinen Finger zucken. Ein Zeichen für mich, dass sich vielleicht ein gutes Geschäft anbahnte. Das bestätigte sich auch gleich. Zielgerichtet steuerte sie auf die drei Sportwagen zu und schien darauf zu warten, dass sich ein Verkäufer sehen ließ. Ich setzte meine verbindlichste Miene auf und fragte, ob ich ihr helfen konnte. Lang und breit ließ sie sich die wichtigsten Daten des roten Flitzers erklären. Sie schien ziemlich entschlossen und wollte eine Probefahrt. Als ich um den Personalausweis bat, beeilte sie sich zu sagen: “Ich möchte natürlich nicht allein fahren. Bitte begleiten sie mich. Mir ist es allein ein bisschen zu unheimlich mit so viel PS unter dem Arsch. Sie entschuldigte sich sofort für ihren groben Ausdruck. Das fiel mir aber erst viel später auf. Nur geschluckt hatte ich, als ich das Wort aus ihrem Munde hörte. Weiterlesen »
Ich hatte mit Klaus einen wahnsinnig heftigen Streit. Weil ich stocksauer war, ging ich zu meiner Freundin Kathi, ich wollte diesen Drecksack einfach nicht mehr sehen.